2018 review – about love and lemons pt. I

2018 review – about love and lemons pt. I

2018 war bisher wohl das ereignisreichste Jahr für mich – Zeit für einen 2018 review. Von wichtigen Meilensteinen bis zu emotionalen Höhepunkten, von Türen die sich schließen und neuen, die sich öffnen, großen Glücksmomenten und wichtigen Lektionen war alles dabei. Ich versuche das Leben mit all seinen Facetten positiv zu nehmen, mich nicht einschüchtern zu lassen und auch in schwierigen Zeiten nicht undankbar zu sein. Nicht immer gelingt mir das, aber ich glaube ich werde jedes Jahr besser.

Der Umzug

Nach fast 10 Jahren war es Zeit für mich, München den Rücken zu kehren und zurück Richtung Heimat zu ziehen. Ich bin ganz ehrlich, ich bereue den Umzug nicht – im Gegensatz zu halb Deutschland liebe ich die Stadt und die Ungezwungenheit und Lässigkeit die sie für mich im Vergleich zu München hat. Trotzdem ist München in den letzten 10 Jahren auch ein Stück Heimat geworden, dass mir an manchen Tagen sehr fehlt – vor Allem alte Arbeitskollegen und Freunde, die man jetzt so spontan nicht mehr zum Kaffee trifft.

Die Selbstständigkeit

2018 war definitiv ein beruflicher Höhepunkt. Nach fast 3 Jahren bloggen als Nebentätigkeit habe ich dieses Jahr den Schritt gewagt und bin nun seit Anfang des Jahres hauptberuflich Bloggerin. Und auch wenn es gerne mal (unwissende) Seitenhiebe gibt, hauptberufliche Blogger würden ja die Pilze aus dem Boden schießen oder wenn der Mann gut verdient kann man so etwas halt machen – ich bin heute sehr froh, diesen Schritt gewagt zu haben. Denn mal ehrlich, wenn es immer mehr Blogger und Influencer gibt, die davon leben können, zeigt das doch auch eine gewisse Wertschätzung der gesamten Branche gegenüber und darüber kann und darf man auch als Hobby Blogger stolz sein. Ich zumindest freue mich für jeden, der er schafft und da zumindest ich gedenke in 2019 zu leben, muss ich keine berufliche Entscheidung von dem Einkommen meines Mannes abhängig machen. (Stichwort Selbstständigkeit!)

Trotzdem, die Selbstständigkeit ist nicht immer leicht – gerade Anfang des Jahres, neben Umzug, Hochzeit und Hochzeitsreise war teilweise viel weniger Zeit für den Job als mir lieb war und während es Monate gibt, wo man aus Kapazitätsgründen spannende Jobs nicht annehmen kann, ist der nächste Monat plötzlich relativ ruhig. In dem Blogger Job gibt es keine Beständigkeit, was natürlich Vor- und Nachteile hat. Es ist eine Art Reise, die dich jeden Monat, jede Woche zu neuen Gesichtern und Erfahrungen führt. Eine Reise für die ich sehr dankbar bin und sie jeden Tag genieße. 

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Turning 30

Big 3!! Ich bin der festen Überzeugung, dass meine 30er noch viel besser werden, als die 20er. Nicht, dass ich meine 20er nicht genossen habe – im Gegenteil. Aber es wäre ziemlich deprimierend zu glauben, dass man nach den 20ern das Beste hinter sich hat. Es gibt zu viele Menschen auf der Welt, die früh sterben und gerne 30 geworden wären, daher finde ich es sehr undankbar wegen ein paar Linien unter den Augen das älter werden zu verteufeln. 

Ich war mir in keinem Lebensabschnitt so bewusst darüber, wer und was ich bin – was meine Stärken und was meine Schwächen sind, was zu mir passt und was ich von mir fernhalten soll. Diese Art von Selbst-Bewusstsein ist nicht nur grundlegend für meine Arbeit, es macht meinen Alltag und mein Privatleben so viel einfacher und ich denke es geht nicht nur mir so, wenn ich sage, dass mir das mit 30 so viel besser gelingt als mit 20.

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Selbstreflexion

Allgemein kann ich denke ich sagen, dass 2018 und mein 30. Lebensjahr, geprägt von großer Selbstreflexion war – ich denke bedeutendere Ereignisse bringen das zwangsläufig mit sich, so frage ich mich natürlich, was ich in 10 Jahren München erreicht habe, bevor ich das Kapitel schließe und nach Frankfurt ziehe. Ich erinnere mich an alte Beziehungen und werde mir wieder bewusst, wie viel Glück ich habe, einen so über die Maßen intelligenten, eloquenten, lustigen und vor Allem ehrlichen Mann wie N. an meiner Seite zu haben.

In jedem Jahr macht man gute und schlechte Erfahrungen, Menschen kommen und Menschen gehen. Quasi eine Drehtür. Manche Freundschaften halten lange, manche sind kurz und intensiv und wieder andere waren im Grunde nie Freundschaften. Und das ist vollkommen in Ordnung so. Manchmal sind Menschen in ihrer Grundform nicht kompatibel, was nicht bedeutet, dass einer der beiden schlecht ist (zu mindest nicht immer). Wie in einer Ehe muss man sich auch in Freundschaften eigene Fehler und Schwächen eingestehen können, aber auch akzeptieren, wenn es unter bestimmten Bedingungen nicht mehr passt. Los lassen ist nicht immer falsch und kann manchmal wirklich befreiend sein.

Was auch immer 2019 kommt – I’m ready!

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7 Kommentare

  1. 2. Januar 2019 / 14:59

    Ein so schöner Rückblick meine liebe Tori und ich freue mich, dass du so ehrlich auch zu uns Lesern bist was die Selbstständigkeit angeht. Genau dieselben Gedanken und Zweifel habe/ hätte ich wohl auch. Und daher umso erfreulicher dass es so gut bei dir läuft und ich bin auf viele weitere projekte von dir gespannt 🙂 GBis hoffebntlich ganz bald hier in Berlin ♥

    xxx
    Tina

    https://styleappetite.com

  2. 3. Januar 2019 / 10:54

    Ein sehr schöner Beitrag von dir Tori. Ich mag es sehr, wie du ihn geschrieben hast. Hört sich alles sehr spannend an und ich kann dich in vielen Punkten gut verstehen.

    Freue mich sehr, dass du nun mit dem Bloggen Selbstständig bist. Was hast du vorher eigentlich beruflich gemacht?

    Liebe Grüße
    Katja

    http://www.cestlevi.blog | Follow me on Instagram

    • 3. Januar 2019 / 23:28

      Vielen lieben Dank Katja,
      das freut mich sehr. Ich war davor Online Marketing Managerin 🙂

      Hab noch einen schönen Abend.
      xx
      tori

  3. 4. Januar 2019 / 18:30

    Liebe Tori,

    danke für den ehrlichen Einblick in dein vergangenes Jahr. Ich finde es klasse, dass du den Schritt mit der Selbstständigkeit gewagt hast , auch wenn es da immer viel Gegenwind gibt. Selbständig sein hat immer Up and Down´s , aber das ist auch gut so. Ich wünsche Dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg dabei und freue mich als Leser die weitere Entwicklung mitzuverfolgen.
    Zu den 30er kann ich sagen, dass ich mich auch einfach gut fühle. Viele Dinge sind einfach so viel klarer und ganz ehrlich fühle ich mich zwar reifer aber noch keineswegs erwachsen 🙂 Auch wenn das Jahr mit meiner Heirat und der Schwangerschaft einen großen Schritt in die Richtung geht , fühle ich mich keineswegs “alt” 😉

    Alles Liebe im neuen Jahr !!

    Love Tascha
    http://www.taschasdailyattitude.com

  4. 4. Januar 2019 / 20:38

    Ein super spannender Post über dein Jahr 2018 meine Liebe. Ich liebe solche Rücklicke, da kann man sein Jahr auch selbst nochmal richtig reflektieren und überdenken!
    2019 – wir sind Ready würde ich mal sagen! 🙂

    xx
    Laura

  5. 7. Januar 2019 / 23:42

    so eine toller selbstreflektierter Beitrag liebe Tori! und ich finde deine Herangehensweise zu deinen genannten Punkten wirklich toll!
    Mit deiner Selbständigkeit hast du dir einen Traum erfüllt und ich glaube in dem bist du, besonders im letzten Jahr, sehr gewachsen. Deine Zielstrebigkeit ist bewundernswert und alle Tiefen hast du bisher doch gut gemeistert!
    Als ich 30 wurde, habe ich ähnlich gedacht. In meinen 20ern hätte ich vieles nicht gestemmt, was ich jetzt schaffe. Dennoch gibt es Momente in denen ich gerne wieder 25 wäre, mit dem Wissen und dem Selbstbewusstsein von heute, das wäre perfekt!

    Drück dich! Verena
    http://www.enachrist.com

  6. 8. Januar 2019 / 8:39

    Was für ein schöner Rückblick, meine Liebe!
    Bei dir war 2018 echt eine Menge los, aber es ist toll, wie dich das bestärkt hat und du an den unterschiedlichen Situationen gewachsen bist. Die Selbstständigkeit stelle ich mir oft auch nicht unbedingt leicht vor, aber bestimmt auch sehr schön “sein eigener Chef” seien zu dürfen.
    Für das Jahr 2019 wünsche ich dir nur das Beste! Viele schöne Zeiten mit deinem Mann, Familie und Freunden, aber auch alles Gute für dich auf deinem weiteren Weg!
    Alles Liebe,
    Katharina ♥

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