Am Meer ist es am schönsten.

Am Meer ist es am schönsten.

Am Meer ist es am schönsten. Noch. Denn laut Expertenschätzungen landen jährlich etwa 10 Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer. 10 Millionen Tonnen. Jährlich. Und wenn ihr denkt, wir in Deutschland haben damit nichts zu tun: falsch gedacht – deutscher Müll wird viel zu selten recycelt und stattdessen nach Asien exportiert, wo er meist (illegal) im Meer landet. Südostasiatische Länder werden zur internationaler Müllkippe – auf Platz vier der Mülllieferanten steht Deutschland – laut Greenpeace hat Deutschland 2018 knapp 72 Millionen Tonnen nach Malaysia geliefert. Nicht nur das vieles davon im Meer landet – durch die oft illegalen und unsachgemäßen Verbrennungen unseres Mülls, haben nicht nur Arbeiter sondern auch Anwohner in der Nähe solcher Mülldeponien mit schweren Lungen- und Atemwegserkrankungen zu kämpfen. It’s time to do something about it.

Wie wir das Meer schützen können.

Lasst uns das Meer retten. Mit vielen kleinen Schritten können wir nicht nur das Meer, sondern unsere ganze Umwelt schützen.

Vermeide Plastikmüll.

Plastik, so unnötig und dennoch so allgegenwärtig. Das Obst im Supermarkt, die Plastikeinkaufstüte, Plastikbesteck und -Teller, Strohhalme, Kaffeekapseln und Coffee to go Becher. Alles davon lässt sich problemlos durch nachhaltige Alternativen ersetzen – selbst Kaffeekapseln gibt es mittlerweile Plastik- und Aluminiumfrei. Es ist definitiv eine Bewusstseinssache und wir müssen uns jeden Tag aufs neue ins Bewusstsein rufen, wir sitzen alle im gleichen Boot und ja, es gibt nur eine Erde.

Mülltrennung.

Trenne deinen Müll. Immer. Jeden Tag. Nur wenn wir den Müll richtig trennen, kann er auch richtig recycelt werden.

Reduziere deinen CO2 – Abdruck.

Zugegen, jahrelange war ich Team Flugzeug – und einige Stimmen und Forderungen, Flugreisen zu begrenzen und extrem hoch zu besteuern, sehe ich auch recht kritisch. Zum einen, da ich Familie in Spanien und Panama habe und beides Länder sind, die man ohne Flugzeug nicht ganz so einfach erreicht. Zum anderen finde ich es allgemein viel sinnvoller, ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen statt immer nur mit Strafen um die Ecke zu kommen. Allerdings: Kurzstreckenflüge sind unnötig. Von Frankfurt nach München muss ich keinen Flieger nehmen.
Der Wechsel zu Ökostrom und Ökogas kann den CO2 Abdruck eines Haushalts immens senken. Zur Arbeit einfach mal das Auto stehen lassen und das Fahrrad oder die Öffentlichen nehmen und Lebensmittel regional kaufen.

Unterstütze die richtigen Unternehmen

Immer mehr Unternehmen verschreiben sich der Rettung der Meere – ob durch Reduzierung von Plastikmüll oder finanzielle Unterstützung von Stiftungen. Wir als Verbrauchen sollten diese Unternehmen unterstützen. My-Cups bietet Bio-Kaffee und Bio-Tee für Nespresso Maschinen – frei von Aluminium und voll kompostierbar. Auch für Coffee-to-go Fans gibt es mittlerweile viele Alternativen – immer mehr Kaffeeketten bieten Rabatte an, wenn man seine eigenen, wiederverwendbaren Cups mitbringt. Die Pflegelinien von La Mer widmen sich – wie der Name schon sagt – dem Meer und seinen Schätzen. Die La Mer Blue Heart Oceans Fund setzt sich zusammen mit Forschern, Wissenschaftlern und Naturschützern für den Erhalt der Ozeane ein. Viele Hersteller, wie beispielsweise Adidas mit dem Ultra Boost Uncaged Parley, bieten zudem auch Produkte an, die aus Plastikmüll hergestellt wurden.

Fisch aus nachhaltiger Fischerei.

Auch unsere Ernährung beeinflusst das Gleichgewicht der Meere. Immer mehr Meeres Regionen gelten als nahezu “leer gefischt”, Treibnetze und Langleinennetze produzieren einen hohen “Beifang”. Sogenannte Grundschleppnetze werden über den Meeresboden gezogen und können dabei ganze Ökosysteme, wie Korallenriffe, zerstören. Daher sollten wir nur Fisch essen, der nicht aus bedrohten Beständen kommt und mit nachhaltigen Fangmethoden wie Fangkörben oder Handleinen gefischt wird.

Schaffe Bewusstsein.

Kleine Umstellungen können viel Bewirken – wenn wir uns jeden Tag unserer (Konsum-)Entscheidungen und ihrer Konsequenzen bewusst sein.
Sei dir nicht nur selbst bewusst, schaffe auch Bewusstsein in dem du über die Problematik und den Schutz des Meeres redest.

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