Kopftuch – modisches Statement oder Religion?

Kopftuch – modisches Statement oder Religion?

Kopftuch

Das Kopftuch, Zeichen der Unterdrückung, Freiheit, politisches Machtmittel, modisches Statement. Was denn nun genau? Die Diskussion um das “Stückchen Stoff” nimmt keinen Abriss. Selbsternannte Psychologen sehen daran ein Zeichen der Unterdrückung der Frau, ein bitterernstes Thema. Verbieten müsse man Kopftücher, Verbote und Zwang gegen (vermeintliche?!) Unterdrückung! Modelabels wie Gucci, Dolce&Gabbana und Versace sehen darin ein modisches Statement. Avantgardistisch oder vielleicht auch back to the roots? Immerhin haben (viele) unserer Großmütter damals schon Kopftuch getragen. 

modisches Statement oder religiöse Unterdrückung?

Der Riviera Look von Audrey Hepburn, mit Kopftuch und Sonnenbrille, war bzw. ist legendär. Bloggerinnen wie Caro Daur, Camille Charriere und Linda Tol tragen 2018 wieder Kopftuch. Auf den Laufstegen von Gucci und Co., ja sogar auf dem Cover der Vogue waren Models mit Kopftüchern zu sehen. Was also tun, wenn nicht unter jedem Stück Stoff eine Botschaft der Unterdrückung und des Zwangs liegt, sondern vielleicht so etwas wie ein modisches Statement? Vielleicht ist es auch ein kleines bisschen der Drang zu provozieren, ganz besonders in Zeiten in denen Verhüllung für mehr Aufsehen sorgt als nackte Haut. Vielleicht hilft uns der Einzug des Kopftuchs in die Modewelt etwas zu entspannen und aufzuhören , alles zu verurteilen und zu kommentieren, was wir nicht kennen? Was genau unter einem Kopftuch steckt, kann ohnehin nur eine bewerten – die Trägerin!

 

 

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